Akustische Informationen müssen auch ohne perfektes Gehör zugänglich sein.
Audio-Alternativen gewährleisten, dass niemand kritische Hinweise verpasst.
Untertitel und Captions
Aktiviere umfassende Untertitel für Dialoge, aber auch für wichtige Soundeffekte. Gute Untertitel zeigen
nicht nur gesprochenen Text, sondern auch "[Schritte links]", "[Explosion in der Ferne]", "[bedrohliche
Musik]".
Passe Untertitel-Größe, Farbe und Hintergrund an. Schwarze Box hinter weißem
Text sorgt für Lesbarkeit in
jeder Szene. Einige Spiele bieten farbcodierte Sprecher-Identifikation – hilfreich bei schnellen Dialogen
mit mehreren Charakteren. Positionierung ist wichtig: Zentrale Platzierung für beste Sichtbarkeit.
Visuelle Audio-Indikatoren
Modernste Barrierefreiheit: Richtungs-Indikatoren für Sounds. Ein visueller Kompass zeigt, woher
Geräusche kommen – Schüsse, Schritte, Fahrzeuge. Unverzichtbar für gehörlose Spieler in kompetitiven
Szenarien.
Diese Systeme nutzen oft Farben und Formen zur Kategorisierung: Rot für Feinde, Blau für Verbündete, Gelb
für wichtige Ereignisse. Intensität visualisiert Nähe. Manche Implementierungen übertreiben sogar – geben
hörbaren Spielern unfaire Vorteile. Gut gestaltete Systeme balancieren Zugänglichkeit mit Fairness.
Mono-Audio und Balance
Spieler mit einseitigen Hörproblemen benötigen Mono-Audio-Optionen.
Stereo-Sound verliert auf einem Ohr
Richtungsinformation. Mono-Modus mischt beide Kanäle, sodass alle Informationen auf beiden Seiten hörbar
sind.
Audio-Balance-Schieber erlauben Feineinstellung für asymmetrisches Hören. Links-Rechts-Balance anpassen
kompensiert einseitige Schwächen. Kombiniere mit visuellen Indikatoren für redundante Information über
mehrere Sinneskanäle.